Die Musiker des Akzent-Streichquartetts


Niemand kauft gerne die sprichwörtliche Katze im Sack. Deshalb möchten wir uns Ihnen kurz vorstellen. Wir sind kein anonymer Musikerpool, sondern ein aufeinander eingespieltes und professionelles  Streichquartett. Uns verbindet die Liebe zur Musik und die Freude daran, diese Musik mit anderen Menschen zu teilen. Lernen Sie uns kennen oder hören Sie, was den entscheidenden Unterschied ausmacht.


Peter-Matthias Mayer, Violine

 

Für mich stand schon immer fest, dass ich einmal Geiger werden wollte. Mit dem Violinspiel begonnen habe ich mit drei Jahren, und die Liebe zur Musik ist stets gewachsen. Studiert habe ich an der Folkwang-Universität der Künste in Essen, wo ich als Exzellenz-Stipendiat Konzertreisen nach Indien, China, Russland, Südafrika und das europäische Ausland unternehmen durfte. Auftritte hatte ich unter anderen vor Angela Merkel und Martin Schulz. Aufnahmen von mir waren deutschlandweit im WDR und NDR zu hören. Mit zu den schönsten Erlebnissen in der Musik zählen für mich aber nicht die Solokonzerte mit Orchesterbegleitung, von denen ich über die Jahre zahlreiche spielen durfte (so das Beethoven-Violinkonzert mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim, das Mozart Violinkonzert KV219 mit dem Kammerorchester Darmstadt, das Paganini-Violinkonzert Nr. 2 mit der Kammerphilharmonie Köln und viele weitere), sondern die Kammermusik. Neben meiner Stelle als 1. Violinist der Düsseldorfer Symphoniker, dem Orchester der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens, trete ich regelmäßig mit dem Akzent-Streichquartett bei Konzerten in Deutschland, dem europäischen Ausland und Japan auf. Die Freude des Publikums nach einem gelungenen Konzertabend ist die beste Entlohnung dieses für mich absoluten Traumberufes. Ob man in der Philharmonie, dem Kammermusiksaal oder eben einem Wohnzimmer spielt, ist da zweitrangig. 


Saori Nagasaka, Violine

 

Geboren wurde ich in Nagoya, Japan. Studiert habe ich in Tokio, bis ich für mein Master-Studium nach Aachen umgezogen bin, wo ich mit Bestnote abschloss. Meine Eltern haben sich schon immer für Deutschland interessiert und sind froh, dass ihre Tochter heute in den verschiedensten Orchestern in Deutschland zu hören ist (Düsseldorfer Symphoniker, Staatsorchester Braunschweig, Bergische Symphoniker). Früher habe ich mein Können gerne auf internationalen Wettbewerben bewiesen, so bekam ich 2016 den 2. Preis sowie den Sonderpreis der Jury beim internationalen Musikwettbewerb in Osaka, im Jahr 2014 waren es 3. und 2. Preise in Deutschland und Spanien (Malaga Music Competition). Zur Zeit stehe ich bei den Düsseldorfer Symphonikern unter Vertrag, bin jedoch viel unterwegs und stets auf der Suche nach neuen Herausforderungen. So unterrichte ich junge Musiker und bereite sie auf die Aufnahmeprüfung an einer deutschen Musikhochschule vor. Die eigene Erfahrung an die nächste Generation weiterzugeben bereitet mir dabei viel Freude. Die Kammermusik ist allerdings mein absolutes Herzensanliegen. Jeden Sommer konzertieren wir in Japan, und der Dialog mit dem Publikum ist eine große Bereicherung. Viele Leute kommen jedes Jahr, und so gebe ich stets mein Bestes, sie immer wieder aufs Neue zu begeistern.


Robert Mende, Viola

 

Musik ist eine Sprache, die Menschen auf der ganzen Welt erreicht und miteinander verbindet. Nach meinem Studium an der Musikhochschule Hamburg beim 1. Solobratschisten des NDR Elbphilharmonie Orchester Hamburgs, habe ich viele Erfahrungen im In- und Ausland als Orchestermusiker bei renommierten Orchesters gesammelt (u.a. Gürzenich Orchester Köln, hr-Sinfonieorchester Frankfurt, Camerata Nordica in Schweden, Verbier Festival Orchestra). Parallel dazu habe ich in diversen Kammermusikensembles musiziert, erfolgreich bei nationalen und internationalen Wettbewerben teilgenommen und war u.a. Stipendiat der Werner Richard - Dr. Carl Doerken Stiftung. Es ist zwar sehr inspirierend in einem Konzertsaal wie der Elbphilharmonie Hamburg oder der Carnegie Hall in New York aufzutreten, aber mir persönlich fehlt dabei das, was Musik für mich ausmacht. Ich bin Berufsmusiker geworden, um mit meiner Musik Menschen zu berühren und ihnen wunderschöne Momente zu schenken. Mit dem Akzent-Streichquartett beschränken wir uns nicht auf einen elitären Personenkreis, der klassische Musik in einem klassischen Konzertsaal hören möchte, sondern sind für neue Wege offen – sei es bei einer freien Trauung unter freiem Himmel oder mit einem persönlichen Arrangement eines aktuellen Popsongs für unser Streichquartett. Musik ohne Grenzen und Schranken, die Menschen auf der ganzen Welt miteinander verbindet.


Elif Dimli, Cello

 

Das Cello begleitet mich schon seit früher Kindheit. Es hat mir neben der Freude an der Musik auch immer Spaß gemacht, an meinen Fertigkeiten zu feilen. Meinen Professoren, die mich durch die Studien (vom Diplom an der Folkwang-Universität bis hin zum Solistenexamen mit Bestnote an der Hochschule für Musik Karlsruhe) begleiteten, habe ich viel zu verdanken: Auftritte als Solistin mit Orchester und Kammermusikerin führen mich heute auf Bühnen in Deutschland, Frankreich, Russland, den USA und der Türkei. Ich durfte sogar für den König von Norwegen spielen. Radioübertragungen waren im NDR zu hören, wo ich auch eine CD einspielen durfte. Neben meinem modernen Cello hat mir die Landeskreditbank Baden-Württemberg noch eine seltene Leihgabe, ein Cello von Pietro Guarneri aus dem 18. Jahrhundert, zur Verfügung gestellt. Musik macht mir in allen Facetten Freude, und so genieße ich die Auftritte mit klassischem Programm bei großen Festivals in den USA nicht mehr als die mit modernen Komponisten bei Berliner Boutique-Konzerten. Neben meiner Tätigkeit als Kammermusikerin und Solistin unterrichte ich auch gerne - sogar ein Angebot als Professorin für Instrumentalausbildung im Ausland habe ich erhalten! Damit möchte ich allerdings noch ein paar Jahre warten, schließlich habe ich noch viele Pläne mit dem Akzent-Streichquartett!